Raumausstatter - der Alleskönner
Seitdem der Mensch sein Augenmerk immer mehr auf die Dekoration und auch auf die optische Wirkung der Inneneinrichtung richtet, weiten sich die Fachgebiete des Berufes eines Raumausstatters immer mehr aus.Zum ursprünglichem Polstern von Sitzmöbeln, Belegen der Bodenbeläge, Wand- und Fensterbekleidung kommen auch weitere Bereiche bezüglich des gesamten Raumkonzeptes, Lichtgestaltung, Einfügung von besonderen Objekten wie Ofen, Aquarium u.v.m. hinzu und fordern dem Raumausstatter ein breites Spektrum an Wissen und Kenntnissen ab.
Heutzutage werden Räume meist ganzheitlich eingerichtet bzw. renoviert. Die Farbe der Wände soll mit der Farbe der Übergardinen harmonieren, der Boden soll sich dazu passend mit einfügen. Die Konstellation der Möbel sollte sich vorteilhaft auf das Gesamtbild des Raumes, unter Berücksichtigung der Lichtverhältnisse und zusätzlich auch von Feng Shui auswirken.
Raumausstatter können angepasste Gestaltungsvorschläge unterbreiten
Wohnen ist schon längst nicht mehr nur auf Zweckmäßigkeit bezogen – jedes Zimmer sollte sich an der Individualität des Bewohners und nach Gebrauch des Raumes orientieren. So hat der beauftragte Raumausstatter nicht nur die Qual der Wahl zwischen Farbe und Art der Boden- und Wandgestaltung, sondern sollte, um einen angepassten Gestaltungsvorschlag unterbreiten zu können, auch über Wünsche und Vorlieben des Besitzers informiert sein. Je besser der Raumausstatter informiert ist, umso besser gefällt das erreichte Ergebnis dann dem Besitzer. Als Auftraggeber sollte man sich bewusst sein, dass selbst Pflanzen, welche später vor einer Wand oder einem Möbel platziert werden, einen wesentlichen Einfluss auf die Farb- und Lichtwirkung haben. Wenige Kleinigkeiten, welche später wieder ihren Platz im Raum finden können positiv wie negativ Wirkung auf das Gesamtambiente eines Raumes haben und zudem wirkungsvolle Details in z.B. der Wandgestaltung hervorheben ebenso, wie sie die Wirkung zunichte machen können. |
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